Martial Arts – Was bedeutet das?
Kampfkunst
Martial Arts
Was heißt das?

Dan Tien Martial Arts – Dan Tien Kampfkunst habe ich meine Homepage genannt bzw. mein sportliches Angebot an Trainng zu diesem Tema.
Was bedeutet Kampfkunst eigentlich?
Unter den Begriffen Kampfkunst bzw. Martial Arts wird heute viel zusammengefaßt. MMA kannt man inzwischen gut als Sport Mixed Martial Arts (übersetzt etwa „gemischte Kampfkünste“) ist aktuell sehr „in“ und sportlich stark im Aufwind in Deutschland, in den USA schon lange. Aber es gibt ja auch asiatische Kampfkunst, Schwertkampf und aus dem Mittelalter etc.
Kampfkunst bedeutet allgemein (wie das Wort schon ausdrückt) die Kunst, zu kämpfen, sich zu verteidigen, angreifen zu können. Der englische Begriff „martial“ bedeutet „kriegerisch.“
Ursprünglich waren (und sind) die verschiedenen Kampfkünste und Kampfkunstsysteme dazu bestimmt, Gegner zu besiegen bzw. sich selbst zu verteidigen. Das reicht prinzipiell von der persönlichen Selbstverteidigung bis zur Kriegsführung.
Eine Zusammenfassung über den Begriff Kampfkunst gibt es auch auf Wikipedia.
Alte historische Kampfkünste
Heute wird der Begriff Kampfkunst oft verwendet, um die historischen, zumeist asiatischen, Kampfkünste anzuspechen. Also z.B. Karate, Judo, Aikido, Wing Tsun, Tai Chi, Escrima.
Viele dieser alten Kampfkünste sind heute als Sportarten bekannt, wobei wir bei dem Begriff Kampfsport gelandet sind. Urprünglich waren sie durchaus tödliche Kampftechniken, teils werden sie immer noch so eingesetzt.
Kampfsport
Die alten Kampfkünste als Kampfsport sind natürlich weit von der ursprünglichen Ausübung entfernt. Beim Sport wird natürlich auch hart um den Sieg gekämpft, aber es soll ja hierbei keine schweren Verletzungen oder gar Tote geben. Daher gibt es im Sport feste Regeln. Das gilt auch für MMA, sicher ein harter Sport.
Im Kampf auf Leben und Tod im Ernstfall auf der Straße (oder im Krieg) gibt es diese Regeln nicht. Das gilt es auch zu beachten, wenn man Selbstverteidigung trainiert. Selbstverteidigung kann Kampfsport nicht automatisch leisten. Das muß eigenständig trainiert werden. Mit Krav Maga zum Beispiel.
Gesundheitssport
Vom Sport kommen wir nun zur Kampfkunst im Gesundheitswesen und für die allgemeine Fitness.
Mit Tai Chi und Qi Gong gibt es alte chinesische Kampfkünste, die heute für ihre Förderung der Gesundheit bekannt sind und ausgeübt werden.
Tai Chi ist auch ursprünglich eine echte Kampfkunst mit entsprechend kriegerischer Ausrichtung zur Verteidigung von Land, Hof und Heim. Qi Gong ist als „Energie in Bewegung“ die Kultivierung der inneren Kraft als Basis auch für Kampfkunst, man spricht auch von innerer Kamofkunst. Beide haben aber auch die Verbindung zur Philosophie (Taoismus/Daosimus) und zur TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Die zumeist sanfte(re) Ausübung von Tai Chi Kampfkunstfomen (entsprechend den Katas im Karate) sind Bewegungsmuster, die die Bewegllichkeit, Koordination, Stabilität und Kraft des Körpers fördern. Entspechendes gilt auch für die Bewegungsmuster im Qi Gong. Dazu kommen meditative bzw. den Geist schulende Praktiken, Atemtechniken, Konzentrationsübungen, Übungen zum Aufbau mentaler Stärke. Alles war und essentiell für die Kampfkunst, aber ist ebenso förderlich für die allgemeine Gesundheit bzw. das Leben.
Somit haben wir heute einen großen Bogen in der Kampfkunst von echtem Kampf bzw. Selbstverteidigung über spotliche Wettkämpfe bis hin zu sanften, fast rituellen Bewegungsabläufen für die Gesundheitsförderung.
Ich trainiere hauptsächlich zwei Schwerpunkte in der Kampfkunst.
Tai Chi und Qi Gong als Bewegungs- und Fitnesskonzept mit je nach Kursteilnehmern teils Anwendungen für Selbstverteidigung oder Kampfsport.
Krav Maga als Selbstverteidigungssystem mit teils zusätzlichen Elementen aus anderen Systemen (wie FMA, UC) oder auch Tai Chi als ursprüngliche Kampfkunst.